Jugendstil

Immovaria GmbH kauft Jugendstilimmobilie in der Cranachstraße in Leipzig-Lindenau

Das denkmalgeschützte Gebäude in der Cranachstraße ist eines der letzten schönen Gründerzeithäuser in Leipzig und steht aufgrund seiner historischen Bedeutsamkeit unter Denkmalschutz.

Gründerzeithäuser zeichnen sich durch ihre hervorragende Lage aus. Sie sind Ende des 19. bzw. Anfang des 20. Jahrhunderts im Rahmen der Industrialisierung gebaut worden und liegen meist zentral im innerstädtischen Bereich. Die 4- bis 5-stöckigen Mehrfamilienhäuser sind von außen schmuckvoll verziert. Kleine Erker und Loggien befinden sich an den Fassaden, die den Bewohnern schon vor über 100 Jahren schöne Ausblicke beschert haben.

Daneben zeichnen sich Gründerzeithäuser durch stilvollen Fassadenschmuck wie Jugendstil-Ornamente aus. Blumige Verzierungen und feminine Formen verleihen diesen historischen Immobilien eine besondere Eleganz. Die Silhouette schlanker Frauen mit langem Haar wurde im Jugendstil als Inbegriff der Weiblichkeit gesehen. Diese Gestaltungselemente haben eine hohe handwerkliche Qualität und damit einen entsprechenden monetären Wert. Das Innere dieser historischen Häuser ist mit großzügigen Räumen und hohen Decken ausgestaltet, die ein ganz besonderes Wohnflair zaubern. Daneben machen den besonderen Reiz dieser Immobilien verzierte Fensterbänke und original erhaltene Dielenböden aus, in denen vielleicht noch die Spuren einst geselliger Abende der höher gestellten Gesellschaft zu erkennen sind.

Die Tendenzen des Jugendstils sind auch in der Gründerzeitimmobilie in der Cranachstraße erhalten geblieben. Das Gebäude zeichnet sich aus durch extrem schöne und weithin sichtbare Fassadenornamente und eine ebenso kunstvolle Gestaltung der Innenräume.

Im historischen Mehrfamilienhaus befinden sich 9 Wohnungen zwischen 60 m² und 90 m² Größe. Diese werden durch Sven Langbein, Geschäftsführer der Immovaria GmbH zunächst an interessierte Investoren im unsanierten Zustand mit gleichzeitiger Sanierungsverpflichtung verkauft. Eigentümer historischer Immobilien versprechen sich hohe Renditen. Aufgrund ihrer Seltenheit ist bei Denkmalimmobilien eine überdurchschnittliche Wertsteigerung zu erwarten. Daneben schafft der Staat für Denkmalschützer erhebliche Steuervorteile.

„Um die steuerlichen Vorteile in vollem Umfang geltend zu machen, ist es wichtig, dass die denkmalgeschützten Räume noch vor Beginn der Sanierungsarbeiten gekauft werden“, so Sven Langbein. Nach dem Erwerb einer historischen Immobilie stellt Sven Langbein in Abstimmung mit dem zuständigen Denkmalamt einen Sanierungsplan auf. Alle Arbeiten müssen im Sinne des Denkmalschutzes erfolgen. Damit das Gebäude durch die Sanierung nicht seinen alten Charme verliert, müssen wertvolle historische Details durch Fachfirmen aufwendig restauriert werden. Nach Abschluss der Arbeiten können die Sanierungskosten vom Eigentümer zu 100%, verteilt auf insgesamt 12 Jahre ab dem Jahr der bezugsfertigen Herstellung, von der eigenen Einkommenssteuer abgesetzt werden. Diese sogenannte Denkmal-AfA nach § 7 i EStG erhöht die Attraktivität für denkmalgeschütztes Eigentum.

Die Wohnungen in der Cranachstraße werden durch die Immovaria GmbH hochwertig saniert. Im Rahmen der Revitalisierung werden Fußbodenheizungen und eine moderne Videoüberwachung installiert. Anzubringende Balkonanlagen und Loggien steigern die Attraktivität der Immobilie für Eigentümer sowie die späteren Mieter.



Bild 1: Voraussichtlich im Sommer 2014 sollen die beiden Gewerbe- und Wohngebäude, in die die Frankonia Eurobau rund 100 Millionen Euro investiert, den Großen Burstah beleben.

Bild 2: Die Dachterrassen des neuen Büro- und Wohnprojekts der Frankonia Eurobau am Großen Burstah werden einen fantastischen Blick über die Hamburger Innenstadt bieten.

Bild 3: So wird es nach der geplanten Fertigstellung des Gebäudekomplexes der Frankonia Eurobau im Jahr 2014 am Großen Burstah aussehen.

02. Januar 2013